Kunststoff formvollendet

Recycling

Unsere Gartenbauprodukte produzieren wir seit mehr als 10 Jahren aus einem Recyclingkunststoff. Dieses Material wird aus dem Dualen System, oder besser bekannt als „gelber Sack“, gewonnen.
Aktuell gibt es sehr viel Gesprächsbedarf zu dem Thema Recycling. Hier muss man grundsätzlich zwei Themen unterscheiden.

Zum einen betrifft es das Ausgangsmaterial. Den Recyclingkunststoff. Es wird also ein Rohstoff eingesetzt, der vorher schon einmal für eine andere Anwendung genutzt wurde. Alle unsere Standardprodukte werden aus diesem Material hergestellt - Verwendung von 100% Recyclingkunststoff.

Zum anderen betrifft es die Eigenschaft des Materials, dieses wieder dem Dualen System zuführen zu können. Es muss also die Fähigkeit aufweisen, recyclebar zu sein. Diese Eigenschaft hat hauptsächlich mit der Farbe des Kunststoffes zu tun - Ermöglichung von 100% Recyclingfähigkeit.

Foto: Ablauf Recycling

In Deutschland gibt es etwa 50 Betriebe, die den Inhalt des "gelben Sacks" sortieren. Neben der Trennung von Aluminum und anderen Materialien, ist ein wichtiger Schritt die Sortierung der unterschiedlichen Kunststoffe. Dies passiert mit Hilfe von Lichtwellensensoren.

Ein Lichtstrahl wird auf das zu sortierende Kunstoffteil gerichtet. Das reflektierte Licht wird von einem Senosor empfangen und ausgewertet. Jeder Kunststoff reflektiert eine andere Lichtwelle bzw. ein anderes Lichtspektrum. Auf diese Weise kann z.B. ein Polypropylen (Topf) von einem Polystyrol (Tray) unterschieden werden. Am Ende des Prozesses stehen dann sortenreine Kunststoffe zur Verfügung, aus denen wieder neue Produkte hergestellt werden können.

Foto: Lichtsensor Sortieranlage

Problem: Bei schwarzen oder dunklen Artikeln gibt es nun eine Besonderheit. Vorwiegend diese Farben werden mit dem Pigment „Ruß“ hergestellt. Dies ist kostengünstig und sehr effektiv. Allerdings hat dieses Pigment für die Sortierung einen erheblichen Nachteil: Er reflektiert das Licht nicht! Daher können Farben, die Ruß enthalten, nicht erkannt werden. Egal, ob Sie aus Papier, Textil oder eben Kunststoff bestehen. Die Sortieranlage bekommt keine Reflexion und die Fraktion wird ausgesondert und geht somit in die Verbrennung.

Lösung: Zusammen mit unserem Farblieferanten haben wir Farben entwickelt, die ohne das Pigment "Ruß" auskommen. Dadurch können unsere Produkte in den Sortieranlagen identifiziert und dem Recyclingkreislauf wieder zugeführt werden. Auf diese Weise erlangen wir 100% Recyclingmaterial + 100% Recyclingfähigkeit.

Eine Übersicht zu den verfügbaren Farben finden Sie in dem Bereich "Downloads". Eine Bestätigung, dass diese Farben recyclingfähig sind, können wir per HTP-Cyclos-Zertifikat nachweisen. Auch dieses finden Sie in dem Bereicht "Downloads".

Foto: Nachweis Recyclingfähigkeit (Zertifikat)

Downloads

Hier finden Sie unsere Informationen und Dokumente zum herunterladen.

Recyclingfarben
Eine Übersicht unserer Farben,
die zu 100% Recyclingfähig sind.
PDF / 1 Seite / 0,25 MB

Standardfarben
Eine Übersicht unserer Fraben, die aus Naturmaterial hergestellt sind.
PDF / 2 Seiten / 0,28 MB

Cyclos-Zertifikat
Prüfung und Testierung der Recyclingfähigkeit von Gartenbauprodukten
PDF / 1 Seite / 0,23 MB

Zertifikat
Gartenbauprodukte aus Recycling-Material
PDF / 1 Seite / 194 KB

Recycling-Kreislauf
Wiederverwertung von Kunststoffabfällen
PDF / 1 Seite / 225 KB

Systalen-Zertifikat
CO2-Einsparung durch Systalen PP
PDF / 1 Seite / 152 KB

Videos

Klicken Sie auf einen den nachfolgenden Links, um Videos zu unseren Produkten und zu unserem Unternehmen zu sehen.

Recycling Grüner Punkt
Vorteile OSKO Stützkorb 12cm
Messevideo IPM 2019
OSKO-Topf 12cm in Topfmaschine mit Doppelmagazin
Verarbeitung Containertopf 19cm beim Kunden
 

Zeitreise

Vom Handwerk zum Industriebetrieb

Die Wurzeln des Unternehmens OSKO liegen im Töpferhandwerk. Seit 1750 wurden hier verschiedene Haushaltsgegenstände, wie Teller und Töpfe aus Ton in Handarbeit gefertigt und auf Märkten verkauft.

Anfang des 19. Jahrhunderts begann OSKO mit der maschinellen Herstellung von Blumentöpfen und Blumenschalen aus Ton. Da die Produkte sowohl im Inland als auch im Ausland besonders beliebt waren, bestand schnell eine wachsende Nachfrage.

Im Jahre 1984 wurde die Produktion dann erweitert. Mit Hilfe von Spritzgiessmaschinen konnten nun Töpfe aus dem Material Kunststoff schneller und kostengünstiger hergestellt werden. Die Produktion im Kunststoffbereich wurde immer weiter verbessert und hat die Herstellung von Blumentöpfen und Blumenschalen aus dem Material Ton im Jahr 2005 komplett ersetzt.

Heute arbeiten wir mit schnelllaufenden Spritzgießmaschinen, die besonders für leichte, dünnwandige Artikel ausgelegt sind. Unser Maschinenpark verfügt über eine Schließkraft von 150-440to. Kunststofferzeugnisse mit einem Gewicht von bis zu 600gramm können so gefertigt werden.

1498

Erstmalige Erwähnung der Familie Ostkotte als Godike ten Ovestkotte.

1693

Kaufvertrag über den Hof Essmann – heutiges Firmengelände OSKO

1749

Erstmalige Erwähnung des Töpfers Joan Bernard Ostkotte

1900

Die erste Maschine wurde eingesetzt – diese diente zur Aufbereitung des Tons

1950

Luftaufnahme Grundstück Ostkotte.

1984

Erweiterung der Produktion - Herstellung von Gartenbauprodukten aus Kunststoff

1992

Einweihung der neuen Produktionshalle für die Spritzgießmaschinen

2000

Firmenjubiläum 250 Jahre Töpferei Ostkotte.
Osko GmbH Winkelstraße 31,
48607 Ochtrup
Telefon 0 25 53 - 93 69-0
E-Mail info@osko.de
Seit 1750